Bericht zur Weihnachtsfeier des ASV Forth am 16.12.2017

Der festlich und aufwändig dekorierte Saal des ASV-Sportheims bildete auch dieses Jahr wieder die Bühne für die traditionelle und erneut gut besuchte Weihnachtsfeier des ASV Forth.

Im Vorfeld wurde schon durch das Aufbau-Team hervorragende Arbeit geleistet: ein großer Weihnachtsbaum erstrahlte neben der weihnachtlich gestalteten Bühne, die zu Beginn gleich von den ASV-Kindern genutzt wurde, um mit einem Weihnachtsgedicht auf die Feier einzustimmen.
 

Martin Hofmann, erster Vorsitzender des ASV, begrüßte die Besucher mit einleitenden Worten zum Weihnachtsfest, dem Fest der Familie. Zwar betonte Martin Hofmann, dass der ASV kein Familienersatz sein soll, für die meisten seiner Mitglieder aber dennoch so etwas wie eine zweite Familie darstellt: hier wird ein nicht unerheblicher Teil der persönlichen Freizeit verbracht, die gemeinsame Verbundenheit zum Sport formt und fördert diese Gemeinschaft. Die gemeinsame Freude über Erfolge, aber auch das Zusammenhalten in schwierigen Zeiten zeigen die Parallelen zum Familien-Dasein. Und so ist es ganz selbstverständlich, dass der ASV Forth zusammen Weihnachten feiert – in der ASV-Familie. Herausgestellt wurde durch den ersten Vorsitzenden aber auch der Wunsch nach Besinnung auf die zentralen Elemente der Weihnachtsbotschaft: Glaube, Hoffnung, Zuversicht, Menschlichkeit. Mit diesen Tugenden und Wesenseigenschaften, die im alltäglichen sowie im Vereinsleben eine ganz besondere Wichtigkeit haben, lässt sich viel bewegen, nicht nur an Weihnachten.

Die Begrüßung der Ehrengäste sowie der Ehrenmitglieder des ASV Forth bildeten den Abschluss der einleitenden Worte des Vorsitzenden, gefolgt von einem ausgiebigen Dank an all diejenigen, die durch ihren persönlichen Beitrag, in welcher Form auch immer, zur Durchführung und zum Gelingen der diesjährigen Weihnachtsfeier beigetragen haben.

 

Das Ehrenamt als zentraler Baustein des Vereins

Seine Weihnachtsansprache gründete Martin Hofmann auf die Fragestellung, was unsere persönlichen Wünsche und Hoffnungen mit Weihnachten zu tun haben. Die Antwort darauf findet sich im ganz besonderen Bezug von Weihnachten zu menschlichen Bedürfnissen, allen voran der Menschlichkeit. Es geht um wichtige und wesentliche Eigenschaften des menschlichen Miteinanders. Und so sehnen wir uns alle nach Harmonie im täglichen Leben, nicht nur an Weihnachten. An Weihnachten dürfen daher nicht nur das eigene Anspruchsdenken und das eigene Ego im Mittelpunkt stehen. Viel wichtiger und wesentlicher ist das Miteinander, die Gemeinschaft. Und hier spannt sich der Bogen zum Verein. Eine solche Gemeinschaft wird auch dort praktiziert, eine solche Gemeinschaft ist auch der ASV. Das gemeinsame Vorbeireiten auf das Weihnachtsfest ist ein Ausdruck dieser angesprochenen Menschlichkeit, eine Dokumentation des Zusammengehörigkeitsgefühls, zu Hause als auch im Verein. Und nicht nur das, auch ein Zeigen der gegenseitigen Wertschätzung, ein Pflegen dieser Gemeinschaft. Damit richtete sich der erste Vorsitzende bewusst an alle Vereinsmitglieder mit der Bitte um den festen Willen, etwas in die richtige Richtung verändern zu wollen und diesen Willen nicht nur zu manifestieren, sondern auch mit Rat und Tat umzusetzen. Nur durch persönliches Engagement, nur durch Aktivwerden kann für Frieden, Geborgenheit, soziale Gerechtigkeit, für Glück und Erfolg eingestanden werden. Auf den Verein bezogen bedeutet das nichts anderes als ein intaktes Vereinsleben. Dies wird man, so Martin Hofmann, dann an Weihnachten 2018 für das kommende Jahr bilanzieren können.

 

Ein relativ normales Geschäftsjahr 2017

Beim Rückblick auf das Vereinsjahr 2017 attestierte der erste Vorsitzende ein relativ normales Geschäftsjahr – eine in der heutigen Zeit schon einmal keine selbstverständliche und auch keine negative Erkenntnis. Auch stellte Martin Hofmann heraus, dass auch 2017 wieder ein reges und vielfältiges Vereinsleben für alle Altersgruppen und für alle Zielrichtungen beim ASV erlebt werden konnte – und dies nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich. Um diese These unterstreichen zu können wurden beispielhaft einige für das Jahr 2017 ganz besonders wichtige Punkte herausgehoben.

Die Theatertage beim ASV waren erneut ein voller Erfolg. Fünf restlos ausverkaufte Veranstaltungen waren der verdiente Lohn für monatelanges Training und Vorbereitung der Theatergruppe – eine tolle und anerkennenswerte Leistung.

Auch die Anzahl der Mitglieder des ASV von über 1000 Aktiven und Passiven kann als Beleg für gesunde Strukturen beim Verein gesehen werden. Auch wenn Martin Hofmann betont, darauf könne man sehr stolz sein, forderte er die Anwesenden auf, das Halten dieses Standes nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen, sondern selbst aktiv im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis Werbung für den ASV und sein breites sportliches Angebot zu machen.

Ein Aushängeschild eines jeden Vereins ist natürlich seine Sportanlage. Hier darf der ASV mit Fug und Recht von sich behaupten, mit einem Gelände aufwarten zu können, das nicht nur wunderschön, sondern auch bis in den kleinsten Winkel hinein gepflegt ist. Das dies nicht automatisch so ist und nur durch einen teils erheblichen finanziellen, vor allem aber auch ideellen Aufwand sichergestellt werden muss, kann für jeden eigentlich nur klar sein. Diese Problematik stellte der erste Vorsitzende ganz bewusst deutlich heraus, um bei den Mitgliedern das Bewusstsein dafür zu schärfen, den aktuellen Ist-Zustand nur durch ein ganz erhebliches Maß an ehrenamtlicher Einbringung eines jeden einzelnen halten zu können. Wie Martin Hofmann betont, darf diese Arbeitslast nicht an einigen wenigen hängen bleiben, ein jedes Mitglied steht hier in einer persönlichen Pflicht mit anzupacken. Weg von der Sportanlage zählt dies natürlich ebenso für viele andere Arbeiten und Aufgaben im Verein die erledigt werden müssen. Auch beim ASV wird vieles ausschließlich im Ehrenamt erbracht. Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft kombinieren und verbinden sich mit dem persönlichen Engagement des Einzelnen zu einer sehr respektablen ehrenamtlichen Gesamtleistung. Die Arbeit dieser ehrenamtlichen Kräfte kann, so Martin Hofmann, nicht als selbstverständlich angesehen werden. Diese gemeinschaftsfördernde Leistung kann daher nicht hoch genug geschätzt und anerkannt werden. Leider muss aber manchmal festgestellt werden, dass bei dieser Würdigung leider erhebliche praktische Defizite bestehen. So fasst es der erste Vorsitzende so zusammen, dass mit dem Infragestellen des Ehrenamtes auch das Fundament des Vereins wackelt. Dazu darf es natürlich niemals kommen. Martin Hofmann bedankte sich im Namen des ASV bei allen Ehrenamtlichen, ganz egal in welcher Funktion, ganz herzlich zusammen mit der Bitte, ihre Intensität und ihr Engagement mögen auch in Zukunft für den ASV nicht nachlassen.

Dass das ASV-Sportheim natürlich der Mittelpunkt des Vereins ist, ist unbestritten. Umso mehr ist es ein Grund zur Freude, dass die Entwicklung bei der Frequentierung ganz hervorragend verläuft – und das nicht nur durch die Sportler des ASV, sondern im gleichen Maße auch durch die Eckentaler Bevölkerung. Eine Tatsache, an der der Verein sehr positiv partizipiert. Der Dank des ersten Vorsitzenden richtete sich deshalb an alle an diesem Erfolg Beteiligten, in ganz besonderem Maße aber auch an Roland Richter, der mit einem riesigen eingebrachtem Zeitpotential ganz entscheidend für den Betrieb des Sportheims steht.

Ein weiterer Punkt der Ansprache des ersten Vorsitzenden ist die finanzielle Jahresbilanz des ASV – eine übrigens sehr erfreuliche. Die Bemühungen der letzten Jahre, viel durchdachte und zielführende Gemeinschaftsarbeit verbunden mit enormen finanziellen Verzichten haben zu einer weiteren Gesundung der Vereinsfinanzen geführt. Gleichwohl wird es auch in nächster Zeit noch notwendig sein, sparsam und intelligent zu haushalten und auch wird man weiterhin auf die Mithilfe und Unterstützung seiner Gönner angewiesen sein, trotzdem befindet man sich auf dem richtigen Weg. Dies kann nur ein Grund zur Freude sein.

Bevor Martin Hofmann den Anwesenden die herzlichsten Wünsche zu Weihnachten überbrachte und seine Weihnachtsansprache beschloss, stellte er nochmals heraus, dass der ASV ein moderner, zukunftsorientierter Verein ist, der alles tut, um seinen Mitgliedern, seinen Sportlern optimale Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zu bieten.

 

Eine Fülle an Ehrungen

Als guter Brauch dürfen die Ehrungen für herausragende sportliche Leistungen und für runde Jahre Vereinszugehörigkeit auf der Weihnachtsfeier nicht fehlen.
 

Die Tischtennis-Abteilung machte hier den Anfang und konnte Miriam Rappl und Jörg Nehr als Vereinsmeister ehren.
 

Die Ehrungen der Fussball-Abteilung wurden durch die Übergabe der Urkunden für runde Spielezahlen eingeläutet. Für jeweils 400 Spiele im Trikot des ASV erhielten Adrian Hofmann und Alexander Barth die entsprechende Würdigung auf der Bühne. Die außergewöhnliche und in einem Verein sehr seltene Auszeichnung für 1000 Fussball-Spiele wurde Andreas Theimer zu Teil.
 

Eine nicht alltägliche Ehrung konnte an diesem Abend durchgeführt werden: die Ehrung einer Athletin, die sich mit Stolz Mitglied im Bundeskader Hochsprung nennen darf. Laura Gröll, Mitglied der LG Eckental über den ASV Forth und Gewinnerin verschiedener Medaillen bei bayerischen und deutschen Meisterschaften wurde für ihre herausragenden sportlichen Erfolge auf allen Ebenen und als imposantes Aushängeschildes des Vereins durch den ersten Vorsitzenden ausgezeichnet. Leider geht Laura Gröll aus beruflichen Gründen in Zukunft für einen Münchner Verein an den Start.
 

Den Abschluss des offiziellen Teils läutete Martin Hofmann mit den Auszeichnungen und Danksagungen für langjährige Mitgliedschaften beim ASV ein. Bevor die Jubilare auf die Bühne gebeten wurden, stellte er in der Einleitung seines Dankes an diese Mitglieder heraus, dass für die Erlangung solch einer Auszeichnung die Überzeugung wichtig ist, sich mit dem Verein verbunden zu fühlen. Dies stellt in der Einstellung der Personen ein Ideal und einen Grundwert dar, sich der Gemeinschaft beim ASV nicht zu verwehren - eine Entscheidung, die heute vielleicht schneller als noch früher getroffen wurde.
 

Geehrt für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Verena Hofmann, Nicole und Andreas Singer, sowie Matthias Richter. Außerdem zählen zu diesem Kreis Klaus Neubert, Antje Bezold, Birgit Grimm, Christian Rönisch, Erika Ruppert, Gertraud Weber und Barbara Meier.
 

40 Jahre im Verein sind Editha Coldenstrodt-Ronge, Claudia Dorn, Benjamin Michl, Sven Zimmert, Liselotte Wagner und Jürgen Müller.
 

Für Vereinstreue über ein halbes Jahrhundert wurden Ernst Ferstl, Rainer Filler, Konrad Gemmel, Hartmut Hofmann, Gisela Lenglacher, Marco Otzmann, Georg Schuldhaus, Heinz Sigl, Jürgen Tröger und Wolfgang Dietrich ausgezeichnet.
 

Gefeiert werden für 60 Jahre Mitgliedschaft beim ASV Forth konnten die Mitglieder Adolf Arbeiter, Jochen Filler, Gerhard Holzmann, Roland Richter, Eduard Rühl und Heinz Zimmert.
 

Für gar 65 Jahre Teil des ASV zu sein wurde Helmut Haßler geehrt.
 

Und als Höhepunkt für die Treue zum ASV von sage und schreibe 70 Jahren konnte ein ganz spezieller Dank an Franz Fantisch, Edgar Mirsberger und Fritz Nützel übergeben werden. Als Ausdruck dieser Wertschätzung wurde den Geehrten das große Vereinsabzeichen des ASV Forth verliehen – eine Auszeichnung, die gerade erst zum zweiten Male verliehen wurde.

 

Besuch des Eckentaler Christkindes

Zu guter Letzt konnte Martin Hofmann noch einen Überraschungsgast für die Weihnachtsfeier des ASV ankündigen: das Eckentaler Christkind, welches sich noch um besondere Ehrungen kümmern wollte. Wie bereits angesprochen gibt es allerhand zu tun am ASV-Gelände und eine nie abreisende Kette an Arbeiten, die erledigt werden müssen. Auch dem Christkind ist hier zu Ohren gekommen, dass die sogenannte Rentnertruppe des ASV dabei ganz wertvolle Dienste für ihren Verein leistet und als echte Vorbilder dienen. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung konnten folgende Personen ein kleines Präsent vom Christkind für ihre Mühen mit nach Hause nehmen: Ernst Ferstl, Helmut Kailer, Roland Richter, Reinhold Strecker, Heinz Zimmert, Franz Zimmert, Willi Baierlein, Peter Steiner, Gerhard Ide, Josef Heckel, Margit Ferstl, Helga und Anita Zimmert.
 

Den Abschluss der Weihnachtsfeier bildete die traditionelle und bereits erwartete Tombola unter der Federführung von Fritz Nützel, der wieder einen bunten Blumenstrauß an Preisen und Hauptgewinnen verlosen konnte. Einen besonderen Dank hierzu allen Spendern und Gebern, die die Tombola jedes Jahr aufs Neue ermöglichen.
 

Der gemütliche Teil der diesjährigen Weihnachtsfeier klang anschließend im Sportheim bei geselligem Beisammensein aus.

Bilder: